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<  Tipps und Erfahrungsberichte  ~  [vollständiger Erfahrungsbericht] Fernabitur (ILS)

BeitragVerfasst: Do 14.01.2010 11:44
BenutzeravatarExtrem engagiertExtrem engagiertBeiträge: 629Wohnort: NRWRegistriert: Di 13.03.2007 16:12
Ratford hat geschrieben:
Zitat:
Dies schließt z.B. auch die Anerkennung von erbrachten Vorleistungen (Vorzensuren) mit ein.

Gibt es nicht.
Es zählen nur die an der Schule erbrachten Leistungen.
Oder in manchen Fällen ... die Nichtleistungen :D.



Mit Vorzensuren ist hier sicher die Schulleistungen gemeint, im Gegensatz zum Fernabitur wo ja nur die Prüfungen zählen.



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Whether you think you can,
or you think you can't.
You're right.
(Henry Ford)

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BeitragVerfasst: Do 14.01.2010 11:53
BenutzeravatarExtrem engagiertExtrem engagiertBeiträge: 348Registriert: Di 26.06.2007 00:15
@Ratford:

Ich meinte natürlich die auf dem Abendgymnasium erbrachten Vorleistungen. Eben das wird aber im Prinzip genauso gehandhabt wie auf der "normalen" Schule (Vorzensuren).

@Jörg:

Das Problem mit der Selbstdiziplin habe ich (bisher) nicht. Ich versuche, der ganzen Sache interessante Seiten abzugewinnen, verstehe die Sache also nicht als lästige Pflichtübung. Im Zeitplan bin ich trotzdem nicht mehr. Ich kann maximal 20 Stunden die Woche für meinen Fernlehrgang erübrigen, manchmal sogar noch weniger. Und das ist definitiv zu wenig. Ich halte auch die Angaben der Fernlehrinstitute (15 St./wöchentl.) für stark geschmeichelt. Aber ich besitze auch kein gymnasiales Vorwissen, weil ich nur auf der Realschule war (viele FernschülerInnen waren schon auf dem Gymnasium). Möglicherweise kapiere ich aber auch einfach nur zu langsam. In der Sekundarstufe I ging es noch flott, zumal ich ganz bewußt den 1. Einstieg gewählt habe, um gerade in der Anfangszeit noch viele Erfolgserbebnisse zu haben und Basiskenntnisse zu festigen. Doch jetzt, in der Oberstufe, benötige ich für einen Lehrbrief doppelt bis dreifach soviel Zeit. Geschichte (LK) hält sehr auf. Und die Literaturlehrbriefe in Deutsch. Aber was soll's? Auch Schnecken erreichen irgendwann ihr Ziel. :)

Beste Grüße
Markus 8)



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BeitragVerfasst: Mo 18.01.2010 11:56
Schaut mal vorbeiSchaut mal vorbeiBeiträge: 16Registriert: Do 13.08.2009 18:05
Selbstdisziplin ist wohl bei allen Lernformen von Bedeutung.

An einer Abendschule ist es dahingehend immer etwas schwierig, weil man abends LOSGEHT, wenn der Rest der Welt von der Arbeit kommt.

Dahingehend denke ich an meine Fernabiturzeit zurück und es war gar nicht so übel, es abends gemütlich zu haben.

Aber egal was man macht: man gewöhnt sich dran.

Und was die Schnecken betrifft, ggf. macht man es einfach so ...
;)
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BeitragVerfasst: Mi 03.02.2010 11:01
Neu hierNeu hierBeiträge: 1Registriert: Mi 03.02.2010 10:27
Hallo zusammen,
ich bin ganz neu hier und wollte gerne mal nach eurer Meinung fragen (auch wenn ich, nach allem was ich hier bisher gelesen habe, wahrscheinlich für verrückt erklärt werde^^)

Ich bin 18 Jahre alt und besuche zur Zeit die 12. Klasse eines Gymnasiums.
Mein Problem ist nicht, dass ich es nicht schaffen würde mein Abitur auf diese Weise zu bekommen; meine Noten sind alle im oberen Mittelfeld.
Mein Problem ist, dass ich in der Schule so unglaublich viel Zeit vergeude.
Ich habe täglich 2-3 Freistunden, die ich nicht vernünftig nutzen kann, da ich in der Schule nicht die Ruhe und nicht die Möglichkeiten habe, um z.B. Hausaufgaben zu machen (oftmals braucht man ja das Internet und ich für meinen Teil brauche auf jeden fall Ruhe um mich zu konzentrieren). Des Weiteren hält mich der meiste Unterricht mehr auf, als dass er mir weiterhilft. Lehrer, die Sachverhalte schlecht erklären, Fächer, die nicht nötig sind (Kunst, Sport, Seminarfach über deutsche Filmkomödie), Hausaufgaben, die halbherzig und gezwungener Maßen erledigt werden...
Ich liebe es zu lernen und mir mehr Wissen anzueignen, aber ich habe das Gefühl, dass mein Abitur auf "normalem" Wege nur dazu führt, dass ich diesen Schein in den Händen halte, nicht aber dazu, dass ich für mich die Dinge verstehe. Aber das ist was ich will: Ich will nicht um der Schule willen lernen, sondern für mich selbst.
Ich würde dann wohl den dritten Einstieg wählen und das so durchziehen, als würde ich zur Schule gehen. Morgens um 8 anfangen und dann bis 14 /15 Uhr mit kleineren Pausen, nach meinem eigenen Stundenplan lernen.
Worin ich die Vorteile sehe?
-Ich kann mich immer solange mit einem Themenkomplex beschäftigen, wie ich es für nötig halte, um es zu vestehen und zu verinnerlichen, und muss nicht nach 45 Minuten zwangsweise zum nächsten Fach übergehen
-Ich würde für mich selbst lernen und hätte am Schluss diesen Abschluss, nur dass ich dann für mich weiß, dass ich das Wissen wirklich verinnerlicht habe und mich nicht nur
irgendwie gelangweilt und unmotiviert durch verworrene Erklärungen und endlose nutzlos-Stunden gequält habe.
-Ich könnte mich mehr nach meiner "inneren Uhr" richten, die vollkommen glücklich ist, wenn ich um 7 Uhr aufstehe, um um 8 Uhr mit dem lernen zu beginnen
-Außerdem könnte ich dann nebenbei etwas Geld verdienen und meine Lernzeiten dementsprechend verteilen
-Ich erspare mir die Fahrt- und Wartezeiten, die der Schulweg mit sich bringt
-(Ich kann alleine, in einem wohl temperierten Raum, mit soviel Frischluft wie ich will, oder auch bei einem Waldspaziergang lernen^^)
-Außerdem könnte ich mir den Stundenplan nach meinen Neigungen zurechtlegen (es gibt bestimmt Fächer, die mir morgens eher liegen, als mittags)

Wobei es natürlich wirklich ein Risiko ist, dass nur die Prüfungen am Schluss zählen, aber andererseits haben das schon so viele geschafft und man kann sich ja wirklich Zeit lassen...das sollte eigentlich zu schaffen sein. Zumindest denke ich das.

Das waren so meine ersten Gedanken dazu =)

Ich würde mich sehr über Kommentare/Meinungen freuen.

Liebe Grüße
Joy


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BeitragVerfasst: Mi 03.02.2010 13:11
Schaut mal vorbeiSchaut mal vorbeiBeiträge: 16Registriert: Do 13.08.2009 18:05
Hallo Joy,

ich würde dir davon abraten, jetzt, wo du bereits in Klasse 12 bist. Du hast nur noch ein Jahr und dann ist es vorüber.

Du willst sicher nach dem Abitur eine Lehre machen oder studieren.

Für das Fernabitur müsstest du mal eben nochmal gut 1 1/2 bis 2 Jahre einplanen (selbst beim dritten Einstieg und selbst mit der 12. Klasse in der Hand), denn du musst trotzdem alle Hefte durcharbeiten und Zeit in die Einsendeaufgaben stecken.

Es ist dir nicht garantiert, dass du am Ende gute Noten bringst.


Du müsstest dann jedem Arbeitgeber / Uni erklären, warum du in der 12. Klasse das Abitur abgebrochen und dann ein Fernabitur begonnen hast.

Ich denke nicht, dass du das rational erklären könntest und damit jemanden überzeugen wirst.


Das Fernabitur sollte man machen, wenn man ein normales Abitur nicht machen KANN. Jedoch steckst du schon drin. Also ist es nicht mehr lange, bis es hinter dir liegt.
Von daher: durchziehen und fertig machen.


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BeitragVerfasst: Do 04.02.2010 09:06
Neu hierNeu hierBeiträge: 9Registriert: So 27.09.2009 13:24
hallo joy!
ich kenne deine situation soooo gut! deshalb fühle ich mich quasi berufen dir zu antworten :-). ich hab damals das gymnasium in der zwölften klasse abgebrochen, ziemlich genau nach dem ersten halbjahr. das war vor vier jahren. ich hab mir damals gedacht, dass ich keine lust mehr auf schule hab und dass ich jetzt erstmal was anderes mache, zb jobben, praktikum, ausbildung, etc. und abi kann ich ja irgendwann mal nachmachen :-). ach ja, meine noten waren übrigens kein grund, hatte immer zwischen 10 und 13 punkte, aber halt einfach die nase gestrichen voll von der schule. so ... jetzt mach ich das fernabi und was kann ich dir rückblickend raten? also: den rat "mach es nicht" geb ich dir nicht, denn ich kann das sehr gut verstehen. heute denke ich mir, dass der direkte weg VIEL einfacher gewesen wäre, aber im nachhinein ist man eben immer klüger, gell? was ich dir raten würde vorher zu überlegen:

1) auch mit guten bis sehr guten noten in der kollegstufe ist es eine riesige umstellung auf das fernabi! das autodidaktische lernen stellt einen vor ganz andere herausforderungen, teste lieber VORHER mal, ob dir das liegt! ich finde es zum beispiel total leicht, die sachen zu lernen, aber eben nur auf kurzzeit!! tiefeinprägende zusammenhänge wie zb in der schule, an die man sich noch jahre später erinnert, die krieg ich nur schwer hin. ich vergesse vieles schnell wieder.

2) wie finanzierst du dir die ganze geschichte? monatlich ermäßigte gebüren von ca 120 euro (du würdest wahrscheinlich den sozialtarif kriegen, oder?), sonst 140 euro. dazu die leküren, evtl sekundärliteratur (gibts auch in der bücherei), porto ... aber: der große haken sind die seminare und am schluss die prüfungen. die anfahrt, unterkunft für mehrere wochen in einer pension, verpflegung, seminargebühren, .... das ist richtig happig! ich weiß grade selbst nicht, wie ich das aufbringen werde, überlege deshalb, mein abi im eigenen bundesland (bayern) abzulegen, um mir das zu sparen. die kosten sind immens und wenn du nicht gut zurückgelegt hast bzw großzügige familie hast, kann das zum problem werden. oder du arbeitest, ist bei mir wegen kleinem kind nur schwer möglich, aber müsste bei dir ja gehen,oder?

3)die abi-prüfungen zählen halt wirklich ALLES. egal wie gut oder schlecht du vorher warst, es ist egal. wenn du jemand bist, der zu black outs, prüfungsangst, etc neigt, ist das schlecht für dich. die schnitte bei externem abitur sind vom durchschnitt her schlechter (sagt nichts über dich als einzelfall aus) als die vom regulären abitur. wenn du also für dein studienfach einen numerus clausus brauchst, ist das unvorteilhaft. außerdem musst du dich auf acht fächer vorbereiten als auf vier. in meinem freundeskreis haben mehrere leute das externen-abitur abgelegt (ist zum beispiel auch bei leuten von privatschulen die regel, zum beispiel waren besagte freunde auf der waldorfschule) und was ich da mitbekommen habe: der unterschied vom aufwand der vorbereitung ist ENORM. es sind die doppelte anzahl der fächer! und dann noch zum teil echt blöde fächer, wie zwei naturwissenschaften, normalerweise hättest du nur eine ... also zuckerschlecken ists nicht.

4)durchhaltevermögen und disziplin ist alles ... und da du keinen nervigen lehrer hast, der dich antreibt, keine mitschüler, die dir gegebenenfalls helfen, keine anwesenheitspflicht, die dich zwingt, das zeug auch zu machen, hängt es wirklich nur von dir selbst ab. vielleicht kannst du das ja total super? mir fällts schwer ... es geht aber!! so viele leute hier in diesem forum und natürlich auch woanders haben bewiesen, dass es machbar ist. man braucht nur ein klares ziel vor augen! mir hilft es, mir immer wieder klar zu machen, was ich studieren will und mir das zu planen, dadurch ist das ziel greifbarer.

5) fern-abi macht ziemlich einsam. zumindest einsamer als schule, in der du ja immer leute um dich hast, einen klassen-verband. alleine-lernen ist was ganz anderes. du musst dich bewusst um deinen freundeskreis kümmern. wenn du die schule verlässt, brechen erstmal viele deiner oberflächlicheren freundschaften und bekanntschaften weg. gute freunde bleiben, aber ihr seht euch nicht mehr so selbstverständlich. du bist durchs fernabi auch belastet und wenn du noch jobben willst ... mehr zeit als jetzt wirst du wahrscheinlich nicht haben. aber wenn du einen guten, stabilen freundeskreis hast, ist das kein problem. du musst ihn halt bewusster pflegen als jetzt.

6)zum guten schluss: fernabi hat wirklich viele vorteile und ich verstehe sehr, sehr gut, was du mit dem ganzen überflüssigen stoff meinst, den du in der schule hast. du musst keine zeit für kunst, sport, musik, freistunden, fahrtzeiten, rumhocken, lehrer-ist-krank, etc mehr draufgehen lassen. du lernst in deinem tempo und in angenehmer atmosphäre. du kannst an produktiven tagen mehr machen, schneller vorankommen, bist nicht an das klassentempo gebunden .... andererseits kann das zur falle werden, sehr langsam zu arbeiten, vor allem in hass-fächern (bei mir mathe).

also, überlegs dir, so oder so: du schaffst das!
liebe grüße
camperle


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BeitragVerfasst: Do 12.08.2010 06:55
Schaut mal vorbeiSchaut mal vorbeiBeiträge: 14Wohnort: BerlinRegistriert: Do 12.08.2010 05:52
Hallo,

Nachdem ich mich nun hier neu angemeldet habe muss ich mich doch gleich mal äußern. :D

Zuerst mal: Ich habe vor einigen Jahren begonnen, das Abitur an der Abendschule nachzuholen. Die ersten zwei Jahre (von 4) habe ich fast problemlos geschafft. Dann waren Sommerferien, ich war mal wieder auf Arbeitssuche, fand eine neue Stelle - mit einem großen Haken: Ich würde vier Tage in der Woche die erste Hälfte des ersten Unterrichtsblocks verpassen! Ich wandte mich also an meine Tutorin und an die betreffende Fachlehrerin. Beide sagten mir, zu spät kommen wäre besser als gar nicht und das mit den Klausurterminen würden wir schon irgendwie hinkriegen. Allerdings gab es damals gerade einen neuen Direktor an der Abendschule, der msste das absegnen. Ich ging also zum Direktor und der sagte mir: Nein, geht nicht, egal was die Lehrer sagen. Einer meiner Leistungskurse war Englisch, wo ich laut den Lehrern sofort ins Abitur hätte gehen können. Aber nein, wer vorher weiss, dass er fehlen wird, sollte sich laut Direktor besser gleich abmelden. Es liesse sich auch nichts mit Referaten usw nacharbeiten... Also meldete ich mich von der Abendschule ab.
Kurz danach telefoneirte ich länger mit der Fernakademie Klett, weil ich ja nach wie vor das Abitur machen wollte. Dort wurde mir gesagt, der dritte Einstieg wäre kein Problem, Prüfungsvorbereitung für mein Bundesland (Berlin) wäre auch kein Problem, es könne jederzeit losgehen. Sehr schön, ich meldetete mich also an und arbeitete die ersten Hefte ganz fix durch. Paralell dazu wurde ich krank und - da ich noch in der Probezeit war - gekündigt. So nutzte ich also die Zeit der Arbeitssuche für das Abi und zog mein Tempo sehr an. Es war durch die vorhergehende Abendschule auch viel Wiederholung dabei. Leider fand ich aber in den Heften auch viele Fehler (Z.B. in Russisch in JEDEM Heft) und wies meine Tutoren ständig darauf hin. Einige bedankten sich und gelobten Besserung, andere ignorierten mich, wieder andere wie der reizende Erdkunde-Tutor schickten mir sogar zweimal dieselbe Korrektur - für zwei verschiedene Aufgaben! Aber das war natürlich mein Fehler, schon klar.
Nach gut drei Monaten schrieb ich meiner Betreuerin an der Fernakademie eine Mail, wie es denn nun mit der Vorbereitung für Politikwissenschaft aussehen würde (In Berlin Pflichtfach für den 2ten Bildungsweg) (Entspricht Sozialkunde inhaltlich Politikwissenschaft oder gibt es größere Unterschiede?) und ab wann in den Fremdsprachen begonnen werden würde, mit einem einsprachigen Wörterbuch zu arbeiten (In Berlin ebenfalls Pflicht im Abi). Außerdem informierte ich sie darüber, dass ich gern als 3. Fremdsprache Latein belegen würde. Ungefähr 14 Tage später erhielt ich einen Anruf von einer mir völlig unbekannten Dame, die mir mitteilte, ich würde zu schnell (!) arbeiten. Meine Vorkenntnisse wären für die Schule nicht von Interesse, ich hätte das vorgegegbene Tempo einzuhalten. Außerdem: Warum würde ich das Abitur überhaupt in Berlin machen wollen? Dafür gäbe es keinen Grund, ich solle in Hamburg schreiben, wie alle anderen auch. Außerdem könne sie nicht nachvollziehen, warum ich eine dritte Fremdsprache lernen wollte, wenn ich doch mit Mathe Probleme hätte. Schließlich wäre ich an einer Fernschule, da würde keine individuelle Vorbereitung geboten.
Ähm, Entschuldigung? :shock: Ich habe der reizenden Dame dann mal mitgeteilt, dass ich mich dann ja auch abmelden könnte und das Abi ganz alleine (extern) machen könnte, dann müsste ich mich wenigstens nicht für meine Fächerwahl rechtfertigen.
Abgemeldet habe ich mich dann auch.
Meine Noten an der Akademie zu dem Zeitpunkt: Englisch 1
Deutsch, Russisch, Geschichte, Sozialkunde, Biologie jeweils 1-2
Chemie, Erdkunde 3
Mathe, Physik 4

So, das Ganze ist jetzt gute zwei Jahre her. Das Abitur habe ich noch immer nicht, weil mir einige Arbeitsplatzwechsel, ein Umzug nach Bayern im letzten und der Rückzug nach Berlin in diesem Jahr + zwei weitere Umzüge (bin im letzten noch mittendrin) und eine Überraschungsschwangerschaft (Dauert noch ca. 3 Wochen) dazwischenkamen. Sobald der Umzug fertig und das Kind da ist möchte ich wieder mit intensivem Lernen beginnen und das Jahr Elternzeit nutzen, um mein Abitur abzulegen. Sollte ich merken, dass ich es zeitlich mit einem kleinen Kind (+ Freund, der auch irgendwie umsorgt werden möchte) nicht schaffe, werde ich mich wohl an einem Tagesgymnasium anmelden und drei Jahre Vollzeitschule machen. So ist auch die Kinderbetreuung für den dann ein Jahr alten Minimenschen leichter zu organisieren.

Das ist jetzt echt viiiiiel Text geworden. Aber ich musste hier mal loswerden, dass einem auch mehrer Wege zum Abitur verbaut werden können. Sowohl die Abendschule als auch das Fernabi haben mir Spass gemacht und ich kam gut voran. Aber wenn es nicht sein soll, weil ich zu schnell bin, arbeiten muss oder Ä., dann kann ich es nur noch extern oder auf dem Tageskolleg versuchen.


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BeitragVerfasst: Do 12.08.2010 10:13
Schaut mal vorbeiSchaut mal vorbeiBeiträge: 16Registriert: Do 13.08.2009 18:05
Ergänzung.
Hab dieses Jahr an der Abendschule das Abitur mit 1,2 bestanden.

Und was meine Vorrednerin schildert, kann ich im Großen und Ganzen nachvollziehen - vor allem ist es ärgerlich.


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BeitragVerfasst: Do 12.08.2010 14:11
Schaut mal vorbeiSchaut mal vorbeiBeiträge: 14Wohnort: BerlinRegistriert: Do 12.08.2010 05:52
Woha, herzlichen Glückwunsch.
Wie sieht es mit einem Studium aus? Hast du schon deinen Wunschplatz in Aussicht?


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BeitragVerfasst: Fr 13.08.2010 16:04
Schaut mal vorbeiSchaut mal vorbeiBeiträge: 16Registriert: Do 13.08.2009 18:05
Burinam hat geschrieben:
Woha, herzlichen Glückwunsch.
Wie sieht es mit einem Studium aus? Hast du schon deinen Wunschplatz in Aussicht?

Über das Verfahren der Bestenquote / Wartezeit noch nicht.
Jetzt kommt das Auswahlverfahren der Hochschule.

(ZVS Bewerbung)


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BeitragVerfasst: Fr 13.08.2010 18:29
BenutzeravatarExtrem engagiertExtrem engagiertBeiträge: 348Registriert: Di 26.06.2007 00:15
Ratford hat geschrieben:
Burinam hat geschrieben:
Woha, herzlichen Glückwunsch.
Wie sieht es mit einem Studium aus? Hast du schon deinen Wunschplatz in Aussicht?

Über das Verfahren der Bestenquote / Wartezeit noch nicht.
Jetzt kommt das Auswahlverfahren der Hochschule.

(ZVS Bewerbung)


Hallo Ratford!

Herzlichen Glückwunsch zu Deinem so glanzvoll bestandenen Abitur!

Allerdings verstehe ich Deinen Forumseintrag nicht (ganz). Musst Du - trotz eines Schnitts von 1,2 - zusätzlich noch ein Auswahlverfahren durchlaufen? Bekommt man als Absolvent des 2. Bildungsweges nicht (teilweise) Wartesemester angerechnet? :?:

Beste Grüße
8)



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BeitragVerfasst: Fr 13.08.2010 20:31
Schaut mal vorbeiSchaut mal vorbeiBeiträge: 16Registriert: Do 13.08.2009 18:05
Nein, WS für den 2. Bildungsweg gibt es bei Medizin NICHT.

Zudem ist das Bewerbungsverfahren für Medizin (sowie Zahn- und Vetmedizin und Pharmazie) sehr kompliziert.
Es ist ein mehrstufiges Verfahren (6 Stufen) mit jeweils mehreren Unterstufen.

Die ersten 2 Stunden (Bestenquote, WZ) hab ich erfolgslos durchlaufen. Das heißt aber gar nichts, da diese eigentlich die unwichtigsten Stufen sind für Neubewerber (also Neuabiturienten).


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BeitragVerfasst: Sa 14.08.2010 01:01
BenutzeravatarExtrem engagiertExtrem engagiertBeiträge: 348Registriert: Di 26.06.2007 00:15
Ratford hat geschrieben:
Nein, WS für den 2. Bildungsweg gibt es bei Medizin NICHT.

Zudem ist das Bewerbungsverfahren für Medizin (sowie Zahn- und Vetmedizin und Pharmazie) sehr kompliziert.
Es ist ein mehrstufiges Verfahren (6 Stufen) mit jeweils mehreren Unterstufen.

Die ersten 2 Stunden (Bestenquote, WZ) hab ich erfolgslos durchlaufen. Das heißt aber gar nichts, da diese eigentlich die unwichtigsten Stufen sind für Neubewerber (also Neuabiturienten).


Scheint wirklich recht kompliziert zu sein.

Hmm, Bestenquote "erfolglos durchlaufen"? Bedeutet dies, dass man besser sein muss als 1,2? Kann man nicht alternativ auf eine andere Hochschule ausweichen, wo der NC evtl. nicht so hoch ist? Oder geht das nicht? Medizin scheint ja sehr begehrt zu sein, wenn da der NC so hart ist. Ich könnte nie Arzt oder irgendwas in der Richtung machen. Wäre mir viel zu "blutig". Bin in solchen Dingen sehr sensibel. Aber Hut ab vor jedem/jeder, der/die sich das zumutet. Ist Medizin neben Biologie nicht auch viel Chemie und Physik? Stelle ich mir nicht gerade einfach vor. Und handwerkliches Geschick benötigt man sicher auch. Und natürlich technisches Verständnis (wegen der modernen Operationsgeräte).

8)



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BeitragVerfasst: Sa 14.08.2010 08:18
Schaut mal vorbeiSchaut mal vorbeiBeiträge: 14Wohnort: BerlinRegistriert: Do 12.08.2010 05:52
Naja, zumindest Chemie wird meines Wissens viel benötigt - mehr als Biologie! :shock:

In einem anderen Forum wurde gerade einem Mitglied das Medizinstudium abgelehnt. Als Zweitstudienbewerber hat sie auch keine Chance auf einen Nachrückerplatz. Dabei hat sie wirklich viele viele Vorkenntnisse und hat ja mit ihrem Erststudium auch schon lange gearbeitet, aber das scheint alles nicht relevant zu sein... Naja, nun erkundigt sie sich nach Heilpraktiker-Schulen, aber das ist wohl eher ein schwacher Trost.


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BeitragVerfasst: Sa 14.08.2010 12:00
Schaut mal vorbeiSchaut mal vorbeiBeiträge: 16Registriert: Do 13.08.2009 18:05
Okay, eigentlich ist das ja hier kein Studiumsthread *g*, aber egal.

In der Abiturbestenquote braucht man je nach dem, wo man sein ABITUR ERWORBEN hat (NICHT, wo man wohnt und NICHT, wo man sich bewirbt!) meist zwischen 1,3 und 1,0.

Das sind 20% der Plätze. Weitere 20% sind für Wartezeit, zur Zeit 12 Wartesemester.

Der REST wird dann interessant: das Auswahlverfahren der Hochschulen.
Dort kann man auf verschiedenste Weise seinen Abiturschnitt verbessern:
- TMS (Test für med. Studiengänge)
- Berufsausbildung
- Dienst
- bestimmte LKs
- usw.

Das Auswahlverfahren der Hochschulen ist für die meisten relevant, da kann man mitunter - wenn man entsprechende Voraussetzungen erfüllt - auch mit einer 1,8 oder 1,9 noch Medizin studieren.

Daher ist der Misserfolg in der Abiturbestenquote nicht relevant.

@Burinam:
Für ZWEITSTUDIENbewerber stehen insgesamt nur 3% der Studienplätze zur Verfügung bei Medizin!
Daher ist es da unheimlich schwer reinzukommen. Bei Zweitstudienbewerbern zählt nämlich nicht die Abiturnote, sondern die Note, mit der man das Studium abgeschlossen hat.


Ansonsten ist Medizin machbar. Klar isses viel. Vor allem ist es Biochemie. Physik und Chemie sind daher unerlässliche Grundlagen.
Aber das ist nur der "erste" Abschnitt, die Vorklinik. Im Klinischen Abschnitt wandeln sich die Prioritäten und andere Fächer bekommen ebenfalls Gewicht.
Haben ja aber schon viele andere vorher geschafft.
Panik ist daher in einem solchen Fall nicht zwingend geboten.


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