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<  Tipps und Erfahrungsberichte  ~  mündliche Prüfungen

BeitragVerfasst: Mo 19.04.2010 14:28
Neu hierNeu hierBeiträge: 1Registriert: Mo 19.04.2010 14:18
Hallo an alle,


ich habe dieses Jahr bereits die schriftlichen Abiturprüfungen in Darmstadt hinter mich gebracht. Warte noch auf die Ergebnisse *hibbel*.

Jetzt liegen mir die mündlichen noch wie ein Stein im Magen.

Wie genau läuft das ab? Ich habe 30 Minuten Zeit um mich mit meiner Aufgabenstellung zu befassen. 20 Minuten dauert die Prüfung.
Ich musste ja 3 Schwerpunkte auf meinen Themenlisten angeben. Kommen auch wirklich nur Aufgaben daraus dran?
Was passiert, wenn ich in einer mündlichen Prüfung null Punkte hole? Gibt es dann noch mal eine Nachprüfung?

Wäre toll, wenn mir jemand meine Fragen beantworten könnte, der den ganzen Mist schon hinter sich gebracht hat. :?


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BeitragVerfasst: Do 06.05.2010 11:10
Weiss BescheidWeiss BescheidBeiträge: 83Wohnort: FreisingRegistriert: Do 11.08.2005 09:56
Hallo,

ich habe 2009 den Prüfungsmarathon erfolgreich hinter mich gebracht, allerdings in Hamburg bei der ILS. Bei uns war es so, dass es einige Kandidaten gab, die trotz Vorbereitungsseminar 0 Punkte in einer mündlichen Prüfung (Chemie) hatten. Mit 0 Punkten konnte Der- oder Diejenige die direkte Heimreise antreten. Man durfte einmal weniger als 5 Punkte haben, musste dies aber ausgleichen können. Mit 0 Punkten darfst Du wieder bei der schriftlichen Prüfung beginnen.
Bei uns dauerten die Prüfungen 30min. Diese wurden aufgeteilt in zweimal 15min, wobei für jede 15min ein separates Thema dann geprüft wurde.

Viele Grüße,
Jörg



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Im Sommer 2005 habe ich den Entschluss getroffen, das Abitur nachzuholen. Ich habe Anfang Oktober 2005 mit dem 2. Einstieg (36 Monate) begonnen. 2009 war es endlich soweit: Nach 50 Monaten konnte ich am 03.12.2009 erfolgreich das Abitur abschließen.
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BeitragVerfasst: Mi 19.05.2010 19:52
BenutzeravatarExtrem engagiertExtrem engagiertBeiträge: 629Wohnort: NRWRegistriert: Di 13.03.2007 16:12


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BeitragVerfasst: Do 20.05.2010 01:23
BenutzeravatarExtrem engagiertExtrem engagiertBeiträge: 348Registriert: Di 26.06.2007 00:15
Jörg hat geschrieben:

ich habe 2009 den Prüfungsmarathon erfolgreich hinter mich gebracht, allerdings in Hamburg bei der ILS. Bei uns war es so, dass es einige Kandidaten gab, die trotz Vorbereitungsseminar 0 Punkte in einer mündlichen Prüfung (Chemie) hatten. Mit 0 Punkten konnte Der- oder Diejenige die direkte Heimreise antreten.


Chemie scheint ja in der Vergangenheit auch ein relativ häufiges Problem von Fernschülern in der Hamburger Abiturprüfung gewesen zu sein. So wie ich hörte, ist die ILS-Chemie-Lehrbriefreihe wohl auch nicht so der Renner (selbst Grundkursinhalte werden bzw. wurden dort offenbar nur recht oberflächlich behandelt). Allerdings plant das ILS da wohl einige Verbesserungen/Erweiterungen. Naja, habe Chemie mittlerweile abgewählt. Erhalten geblieben sind mir immerhin die "ausgezeichneten" ILS-Mathematik-Lehrbriefe... :lol:

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BeitragVerfasst: Do 20.05.2010 05:54
BenutzeravatarExtrem engagiertExtrem engagiertBeiträge: 629Wohnort: NRWRegistriert: Di 13.03.2007 16:12
Der Chemiereferent beim Oberstufenseminar hat klar gesagt: Die Hefte alleine reichen nicht (sind in Chemie ja auch erschreckend wenig).
Allerdings hat er uns eine Vorstellung von der Prüfung gegeben, jede Antwort die wir gegeben haben benotet *schwitz* und manchen hinterher gesagt ob sie durch die Prüfung kommen würden oder nicht. Unabhängig davon das Chemie schon immer zu meinen Lieblingen gehört hat muss ich aber auch sagen, dass der Wissenstand von einzelnen Fernstudenten grottenschlecht war.
Klar, auf eine richtige Prüfung würde man sich vorbereiten, aber wer beim gesamten Unter- und Mittelstufenstoff passen muss, der wird wohl auch keine Freude an den Oberstufenheften geschweige denn an der Prüfung haben.

Und was die Mathehefte anbelangt versuche ich es positiv zu sehen: Eine tolle Möglichkeit anhand eines Inhaltsverzeichnises brauchbare Informationen zu beschaffen. :wink:



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BeitragVerfasst: Do 20.05.2010 06:51
BenutzeravatarExtrem engagiertExtrem engagiertBeiträge: 348Registriert: Di 26.06.2007 00:15
Jennie hat geschrieben:
Der Chemiereferent beim Oberstufenseminar hat klar gesagt: Die Hefte alleine reichen nicht (sind in Chemie ja auch erschreckend wenig).


Na gut, aber dann müsste das ILS sein Chemie-Material eigentlich mal langsam aufstocken. Ganz ohne Sekundärliteratur geht es wohl in keinem Fach, aber man kann von einem Fernunterrichtsteilnehmer sicherlich nicht unbedingt erwarten, dass er sich noch stapelweise Chemie-Bücher anschafft, nur um sich jene Inhalte anzueignen, die eigentlich schon Bestandteil des Lehrgangs sein sollten.

Und ja, die Mathe-Lehrbriefe..., das alte Problem. Wenn man später allerdings Fächer mit Mathematikanteil studieren möchte (gilt praktisch für alle Studiengänge mit Ausnahme der Geisteswissenschaften), sind sie wahrscheinlich gar nicht mal so schlecht.

Ganz allgemein finde ich die Zahl der oberstufenrelevanten Lehrbriefe (Sekundarstufe II) ohnehin sehr gering. Habe mich daher mit Sekundärliteratur aus dem Stark Verlag eingedeckt - und zwar in allen 8 Fächern. Sicher ist sicher.

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BeitragVerfasst: Do 20.05.2010 15:45
BenutzeravatarKommt öfter vorbeiKommt öfter vorbeiBeiträge: 21Wohnort: AugsburgRegistriert: Mo 18.01.2010 08:44
longlife hat geschrieben:
Habe mich daher mit Sekundärliteratur aus dem Stark Verlag eingedeckt - und zwar in allen 8 Fächern. Sicher ist sicher


Ist das nicht ein Armutszeugnis für die Entwerfer der Studienhefte? Ich persönlich habe bisher nur in Französisch ein Buch dazukaufen müssen....
Wann weiß man denn überhaupt dass Sekundarliteratur von Nöten ist? Ich meine: woher soll man wissen dass man etwas entscheidendes nicht weiß?


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BeitragVerfasst: Do 20.05.2010 18:30
BenutzeravatarExtrem engagiertExtrem engagiertBeiträge: 629Wohnort: NRWRegistriert: Di 13.03.2007 16:12
DerCousin hat geschrieben:
longlife hat geschrieben:
Habe mich daher mit Sekundärliteratur aus dem Stark Verlag eingedeckt - und zwar in allen 8 Fächern. Sicher ist sicher


Ist das nicht ein Armutszeugnis für die Entwerfer der Studienhefte? Ich persönlich habe bisher nur in Französisch ein Buch dazukaufen müssen....
Wann weiß man denn überhaupt dass Sekundarliteratur von Nöten ist? Ich meine: woher soll man wissen dass man etwas entscheidendes nicht weiß?


Naja, eine Empfehlung für die Hefte ist es sicher nicht. :wink: Allerdings denke ich, dass ein gewisser Anteil an Sekundarliteratur dazu gehört. Genauso wie zur schulischen Oberstufe (wenn man mit der Anforderung an seine Leistung sein Abitur macht wie viele Fernabiturienten).



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BeitragVerfasst: Do 20.05.2010 18:59
BenutzeravatarExtrem engagiertExtrem engagiertBeiträge: 348Registriert: Di 26.06.2007 00:15
DerCousin hat geschrieben:

Ist das nicht ein Armutszeugnis für die Entwerfer der Studienhefte? Ich persönlich habe bisher nur in Französisch ein Buch dazukaufen müssen....
Wann weiß man denn überhaupt dass Sekundarliteratur von Nöten ist? Ich meine: woher soll man wissen dass man etwas entscheidendes nicht weiß?


Die ILS-Lehrbriefe finde ich im Allgemeinen eigentlich recht gut (Ausnahme: Mathematik). Ob - und wenn ja - Sekundärliteratur von Nöten ist, hängt natürlich immer von den persönlichen Voraussetzungen ab. Ich war nicht auf dem Gymnasium und habe allein schon von daher gar nicht den Vorlauf, den andere haben, die schon dort (möglicherweise sogar bereits in der Oberstufe) waren. Bestimmte Dinge sind aber offensichtlich. Zum Beispiel dürfte es jedem klar sein, dass vor allem die Mathe-Lehrbriefe zu wenig Übungsaufgaben enthalten. Natürlich muss man sich nicht gleich tonnenweise (Aufgaben-)Bücher kaufen; So findest Du alternativ (z.B. im Internet) genug Aufgaben bzw. Übungsmöglichkeiten.

Was und wieviel man an zusätzlichem Material benötigt, hängt also in erster Linie von einem selber ab. Dennoch dürfte sowas wie mit den ILS-Chemie-Lehrbriefen für meine Begriffe nicht sein. Man muss von einem Fernlehrinstitut erwarten können, dass zumindest die Grundlagen hinreichend abgedeckt sind, dass also auch gute Noten allein anhand des Fernlehrmaterials (ggf. unter Einbeziehung weiteren Materials, welches dann aber von der Fernschule gestellt werden müsste) für den Kursteilnehmer/die Kursteilnehmerin erreichbar sind. Und das scheint ja in Chemie offenbar nicht der Fall zu sein, wie bereits früheren Prüfungsberichten von ILS-Teilnehmer/innen immer wieder zu entnehmen war. Die Problematik ist demnach nicht neu. Und die Fernschulen müssten da nach meiner Auffassung umgehend reagieren.

Mitunter werden Lehrbriefreihen und Sprachkurse von den Fernschulen auch überarbeitet oder sogar komplett neu aufgelegt. Anstatt aber den Lehrgangsteilnehmer entsprechend zu informieren oder - was ganz einfach wäre - ihm das aktuelle Material automatisch (sprich: unaufgefordert) zuzuschicken, muss man sich oft sehr umständlich informieren. So erfahre ich von neuem Fernlehrmaterial meistens nur "zufällig" in irgendwelchen Foren, also z.B. wenn - wie jüngst im Fach Französisch - ein neuer Sprachkurs (inkl. neue Lehrbriefe) für den Abiturkurs erschienen ist, der in meinem ursprünglichen und damit zwangsläufig veralterten Lehrbriefplan (nicht jeder schafft einen Abiturlehrgang in der angegebenen Regelstudienzeit von 2,5 bis 3,5 Jahren, zumal nicht bei voller Berufstätigkeit; Frauen, die Familie/Kinder haben und einen kompletten Haushalt führen müssen, zähle ich übrigens auch zu den "voll Berufstätigen", denn die zeitliche Belastung dürfte in etwa gleich sein) gar nicht mehr aufgeführt ist. Sicher, für die Fernschule ist bzw. wäre dies auch eine Kostenfrage, jedesmal das Material nachzuschicken. Aber dann wäre man wenigstens auf dem aktuellen Stand und müsste sich nicht mit Lehrbriefen aufhalten, die ggf. gar nicht mehr aktuell sind oder möglicherweise schon längst gestrichen wurden.

Ich bin mit dem ILS im Großen und Ganzen zufrieden. Aber in diesen, von mir genannten Bereichern könnte (und müsste!) das wirklich besser laufen. Wie's bei anderen Instituten (z.B. der SGD) läuft, weiß ich natürlich nicht.

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BeitragVerfasst: Fr 21.05.2010 10:48
Schaut mal vorbeiSchaut mal vorbeiBeiträge: 14Wohnort: BerlinRegistriert: Sa 10.04.2010 07:48
Für die Prüfungsvorbereitung in Chemie kann ich als Ergänzung zu den Lehrbriefen die Skripte von Medilearn empfehlen. Ich komme mit den Erläuterungen sehr gut zurecht obwohl ich nicht gerade ein Naturtalent der Naturwissenschaften bin. Preislich finde ich die Skripte auch in Ordnung (mein altes Chemiebuch für den Unterricht hat um die 50 Euro gekostet, aber lernen kann ich damit überhaupt nicht).

Wer sich das mal anschauen möchte:
http://www.medi-learn.de/medizinstudium/shop/catalog/product_info.php?products_id=39

Hoffe mal, das geht in Ordnung, wenn ich hier "Schleichwerbung" betreibe.
Ich verdien daran nichts, wollte sie nur mal als Empfehlung ansprechen. Habe selbst lange Zeit nach vernünftiger Sekundärliteratur gesucht und auch, wenn die Skripte eigentlich für's Medizinstudium gedacht sind - was ich bisher durchgearbeitet habe war wirklich verständlich formuliert und nachvollziehbar.


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