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<  Tipps und Erfahrungsberichte  ~  hieroglyhpen und wenig hilfreiche korrektur

BeitragVerfasst: Do 14.07.2011 19:23
Neu hierNeu hierBeiträge: 8Registriert: Do 03.03.2011 12:21
ich stehe momentan noch ziemlich am anfang, habe ein bisschen zeit verbummelt und vor kurzem einen stapel eas abgeschickt. heute flatterte eine soku ea ein, die so schlecht nicht bewertet wurde, mich dennoch ein wenig verstimmt.
der korrektur kann ich einfach nichts hilfreiches entnehmen. der lehrer verwendet durchgängig den gleichen stift (farbe) und auch sonst wird nicht deutlich, ob es sich bei seinem kommentar neben einem absatz um einen hinweis, eine ergänzung oder korrektur eines fehlers handelt. wären wenigstens punktangaben neben den antworten, nein, nur häkchen (bzw. striche, weil ein haken eine weitere kraftraubende bewegung bedeuten würde), wenn es nichts hinzuzufügen gibt. manche seiner ein bis zwei worte umfassenden kritzeleien konnte ich entziffern, andere konnte ich selbst nachdem ich die ausgangsfrage und meine antwort noch mal durchgegangen bin nicht deuten.

hier mal ein beispiel:

Bild


finde gerade da es meine erste soku ea ist ein wenig ärgerlich. erweckt den eindruck, als hätte der lehrer die korrektur mal eben so hingeschludert, während er die schönsten bahnstrecken deutschlands guckt. für eine "gute arbeit" note 2+ hat es gereicht, erhofft habe ich mir aber mehr. falls dieser lehrer meine nächste ea bewerten sollte - habe mich noch gar nicht schlau gemacht, ob das immer der gleiche sein wird - werde ich einen kleinen vermerk hinzufügen. mir stellt sich jetzt die frage, sollte ich direkt eine verbesserte korrektur einfordern, die mir auch was bringt oder es in anbetracht der akzeptablen note bei dem geplanten hinweis belassen?


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BeitragVerfasst: Fr 15.07.2011 16:17
Neu hierNeu hierBeiträge: 7Registriert: Mo 13.06.2011 15:58
Sei froh, dass überhaupt was angestrichen wurde, bei mir stand unter sieben auf beiden Seiten geschriebenen Blättern nur ne' 1, nirgends ein Kommentar, Angestrichenes oder Ähnliches :wink:

Kannst du den Absatz, der angestrichen wurde, vll. abtippen?


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BeitragVerfasst: Fr 15.07.2011 16:28
BenutzeravatarExtrem engagiertExtrem engagiertBeiträge: 629Wohnort: NRWRegistriert: Di 13.03.2007 16:12
Hi,

interessieren dich die Korrekturen bei der Note? Dann schreib an den Fernlehrer und bitte um verständliche Korrekturen.

Ich hab damit bisher immer ganz gute Erfahrungen gemacht.

LG Jennie



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BeitragVerfasst: Fr 15.07.2011 17:20
Neu hierNeu hierBeiträge: 8Registriert: Do 03.03.2011 12:21
hi jennie,

ich fand meine ea recht gut und wüsste schon gern, was es an den angestrichenen und unleserlich kommentierten textpassagen zu bemängeln gibt.

hast du die ea mit dieser bitte erneut eingeschickt oder hast du ihm das allgemein mitgeteilt, im hinblick auf die folgende ea? ich muss ja zugeben, dass ich mich nicht gleich unbeliebt machen will, indem ich eine eigentlich nicht so streitbar benotete ea kleinkariert wieder zurück schicke. zumal der stil des lehrers nicht darauf schließen lässt, sich über mehr arbeit zu freuen. klar ist das als dienstleister seine pflicht, aber die eigene motivation ist ja auch ein wenig von der zukünftigen benotung der eigenen leistung abhängig und lehrer nicht frei von animositäten.

und was mach ich, wenn wir einfach anderer meinung sind? neben einem absatz steht z.b. "frage?"... ich nehme an, er sieht den bezug zur ausgangsfrage nicht, der für mich jedoch gegeben ist. ich kann ihm ja auch nicht wegen jeder kleinigkeit eine diskussion aufdrücken.

ist schon etwas komplizierter als mit einem tatsächlich greifbaren lehrer. :roll:


Sebi hat geschrieben:
Sei froh, dass überhaupt was angestrichen wurde, bei mir stand unter sieben auf beiden Seiten geschriebenen Blättern nur ne' 1, nirgends ein Kommentar, Angestrichenes oder Ähnliches :wink:

Kannst du den Absatz, der angestrichen wurde, vll. abtippen?



alter poser :wink:

es ist nicht der einzige absatz und das wäre mir zu viel aufwand.


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BeitragVerfasst: Fr 15.07.2011 17:46
BenutzeravatarExtrem engagiertExtrem engagiertBeiträge: 629Wohnort: NRWRegistriert: Di 13.03.2007 16:12
beliebigername hat geschrieben:
hi jennie,

ich fand meine ea recht gut und wüsste schon gern, was es an den angestrichenen und unleserlich kommentierten textpassagen zu bemängeln gibt.


Dann bleibt dir wohl nur, dem Fernlehrer zu schreiben.

beliebigername hat geschrieben:
hast du die ea mit dieser bitte erneut eingeschickt oder hast du ihm das allgemein mitgeteilt, im hinblick auf die folgende ea? ich muss ja zugeben, dass ich mich nicht gleich unbeliebt machen will, indem ich eine eigentlich nicht so streitbar benotete ea kleinkariert wieder zurück schicke. zumal der stil des lehrers nicht darauf schließen lässt, sich über mehr arbeit zu freuen. klar ist das als dienstleister seine pflicht, aber die eigene motivation ist ja auch ein wenig von der zukünftigen benotung der eigenen leistung abhängig und lehrer nicht frei von animositäten.


Du musst die korrektierte EA mit einschicken, die Lehrer behalten diese nicht. Ich hab in dem Fall die EA eingescannt und an den Lehrer (über das Institut) geschickt und freundlich um genaurer Erläuterungen gebeten. Letztendlich will ich aus meinen Fehlern lernen, was ich aber nur kann, wenn ich diese auch erkenne.

Ich würde nicht daraus schließen, dass der Lehrer keine Lust auf "mehr Arbeit" hat, ich habe auf meine Fragen bzw. Bitten um Neukorrekturen immer sehr ausführliche nette Kommentare bekommen die mir wirklich weitergeholfen haben. Natürlich kann ich nur von meinen Erfahrungen sprechen, aber ich habe noch keine "Rache"bewertung bekommen.

beliebigername hat geschrieben:
und was mach ich, wenn wir einfach anderer meinung sind? neben einem absatz steht z.b. "frage?"... ich nehme an, er sieht den bezug zur ausgangsfrage nicht, der für mich jedoch gegeben ist. ich kann ihm ja auch nicht wegen jeder kleinigkeit eine diskussion aufdrücken.

ist schon etwas komplizierter als mit einem tatsächlich greifbaren lehrer. :roll:


Wenn er dir erklärt, dass der Bezug nicht deutlich genug ist, nimm es dir zu Herzen und versuche daraus zu lernen. Im Zweifel frage ihn wie du es hättest besser machen können. Er ist derjenige der deine Leistungen korrigiert und er tut das, um dich an die Anforderungen des Abiturs heranzuführen. Wenn in deiner Abiturprüfung der Bezug zur Frage nicht deutlich genug gegeben ist, dann verlierst du Punkte. Und zwar ohne darüber diskutieren zu können, soweit ich weiß kann man erst 10 Jahre nach der erfolgreichen Abiturprüfung Einsicht in seine Prüfung nehmen. :wink:

LG Jennie



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BeitragVerfasst: Fr 15.07.2011 18:16
Neu hierNeu hierBeiträge: 8Registriert: Do 03.03.2011 12:21
Jennie hat geschrieben:

Dann bleibt dir wohl nur, dem Fernlehrer zu schreiben.

Du musst die korrektierte EA mit einschicken, die Lehrer behalten diese nicht. Ich hab in dem Fall die EA eingescannt und an den Lehrer (über das Institut) geschickt und freundlich um genaurer Erläuterungen gebeten. Letztendlich will ich aus meinen Fehlern lernen, was ich aber nur kann, wenn ich diese auch erkenne.

Ich würde nicht daraus schließen, dass der Lehrer keine Lust auf "mehr Arbeit" hat, ich habe auf meine Fragen bzw. Bitten um Neukorrekturen immer sehr ausführliche nette Kommentare bekommen die mir wirklich weitergeholfen haben. Natürlich kann ich nur von meinen Erfahrungen sprechen, aber ich habe noch keine "Rache"bewertung bekommen.


Wenn er dir erklärt, dass der Bezug nicht deutlich genug ist, nimm es dir zu Herzen und versuche daraus zu lernen. Im Zweifel frage ihn wie du es hättest besser machen können. Er ist derjenige der deine Leistungen korrigiert und er tut das, um dich an die Anforderungen des Abiturs heranzuführen. Wenn in deiner Abiturprüfung der Bezug zur Frage nicht deutlich genug gegeben ist, dann verlierst du Punkte. Und zwar ohne darüber diskutieren zu können, soweit ich weiß kann man erst 10 Jahre nach der erfolgreichen Abiturprüfung Einsicht in seine Prüfung nehmen. :wink:



man darf natürlich nicht vergessen, dass es sich nur um die meinung dieses einen lehrers handelt, einem anderen wäre meine vertiefende ausführung womöglich so einleuchtend vorgekommen, wie mir :lol:. ich muss mich natürlich auf die ansprüche dieses lehrers einstellen, sofern ich sehr gute noten abstauben will... und werde es dann mal mit der freundlichen bitte, um eine ausführlichere korrektur versuchen und den bezug zur fragestellung der erwähnten passagen aufzeigen.


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BeitragVerfasst: Fr 15.07.2011 18:24
BenutzeravatarExtrem engagiertExtrem engagiertBeiträge: 629Wohnort: NRWRegistriert: Di 13.03.2007 16:12
beliebigername hat geschrieben:
man darf natürlich nicht vergessen, dass es sich nur um die meinung dieses einen lehrers handelt, einem anderen wäre meine vertiefende ausführung womöglich so einleuchtend vorgekommen, wie mir :lol:. ich muss mich natürlich auf die ansprüche dieses lehrers einstellen, sofern ich sehr gute noten abstauben will... und werde es dann mal mit der freundlichen bitte, um eine ausführlichere korrektur versuchen und den bezug zur fragestellung der erwähnten passagen aufzeigen.


Ganz ehrlich? Sehe ich völlig anders! Der Lehrer benotet nicht nach seinem persönlichen Empfinden sondern nach bestimmten Kriterien die, zumindest in der Sek II, ebenso angelegt werden wie die in der Abiturprüfung. Keine Willkür, bestimmte Kenntnisse müssen angewandt werden.

Warum solltest du etwas einem Fernlehrer zuliebe machen, damit er dir gute Noten gibt? Er korrigiert deine Abiturprüfungen nicht und deine Noten aus dem Kurs zählen nicht mit in die Abiturwertung.

Verabschiede dich von dem Schulgedanken das der Lehrer selbst irgendwas "bestimmt" oder beeinflusst. Er versucht nur dir durch seine Korrekturen zu zeigen, was für dein Abitur verbesserungswürdig ist. Wenn er "die Genialität" deiner EA nicht erkennt, kann das genauso für deine Abiturprüfung gelten. Darauf würde ich mich also nicht verlassen.



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BeitragVerfasst: Sa 16.07.2011 00:29
Neu hierNeu hierBeiträge: 8Registriert: Do 03.03.2011 12:21
Jennie hat geschrieben:
Ganz ehrlich? Sehe ich völlig anders! Der Lehrer benotet nicht nach seinem persönlichen Empfinden sondern nach bestimmten Kriterien die, zumindest in der Sek II, ebenso angelegt werden wie die in der Abiturprüfung. Keine Willkür, bestimmte Kenntnisse müssen angewandt werden.

Warum solltest du etwas einem Fernlehrer zuliebe machen, damit er dir gute Noten gibt? Er korrigiert deine Abiturprüfungen nicht und deine Noten aus dem Kurs zählen nicht mit in die Abiturwertung.

Verabschiede dich von dem Schulgedanken das der Lehrer selbst irgendwas "bestimmt" oder beeinflusst. Er versucht nur dir durch seine Korrekturen zu zeigen, was für dein Abitur verbesserungswürdig ist. Wenn er "die Genialität" deiner EA nicht erkennt, kann das genauso für deine Abiturprüfung gelten. Darauf würde ich mich also nicht verlassen.


dein vertrauen in lehrkräfte in allen ehren, aber gerade in "laberfächern", deren arbeiten keine eindeutig belegbare lösung haben, spielt das persönliche empfinden und der stil des lehrers bei der bewertung eine rolle.

ich würde um der zensur willen nichts schreiben, zu dem ich nicht stehe, mich jedoch in der form und gewichtung den anforderungen des benotenden lehrers anpassen, wenn es erforderlich ist. ich sag ja nicht, dass meine arbeit unantastbar ist, auch bin ich gewillt mir helfen und mich verbessern zu lassen, sonst würde ich mich ja eigenständig vorbereiten, ohne hilfe der ils.

davon abgesehen, sieht eine korrektur die mir dabei helfen soll mich zu verbessern anders aus. ich kann mir nicht vorstellen, dass diese form der korrektur irgendjemandem eine hilfe ist. genau genommen finde ich sogar, dass es eine frechheit ist, um mich mal künstlich zu empören :P - erst recht in anbetracht dessen, dass es sich um meine erste ea überhaupt in dem fach handelt.


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BeitragVerfasst: Sa 16.07.2011 06:45
BenutzeravatarExtrem engagiertExtrem engagiertBeiträge: 629Wohnort: NRWRegistriert: Di 13.03.2007 16:12
beliebigername hat geschrieben:
Jennie hat geschrieben:
Ganz ehrlich? Sehe ich völlig anders! Der Lehrer benotet nicht nach seinem persönlichen Empfinden sondern nach bestimmten Kriterien die, zumindest in der Sek II, ebenso angelegt werden wie die in der Abiturprüfung. Keine Willkür, bestimmte Kenntnisse müssen angewandt werden.

Warum solltest du etwas einem Fernlehrer zuliebe machen, damit er dir gute Noten gibt? Er korrigiert deine Abiturprüfungen nicht und deine Noten aus dem Kurs zählen nicht mit in die Abiturwertung.

Verabschiede dich von dem Schulgedanken das der Lehrer selbst irgendwas "bestimmt" oder beeinflusst. Er versucht nur dir durch seine Korrekturen zu zeigen, was für dein Abitur verbesserungswürdig ist. Wenn er "die Genialität" deiner EA nicht erkennt, kann das genauso für deine Abiturprüfung gelten. Darauf würde ich mich also nicht verlassen.


dein vertrauen in lehrkräfte in allen ehren, aber gerade in "laberfächern", deren arbeiten keine eindeutig belegbare lösung haben, spielt das persönliche empfinden und der stil des lehrers bei der bewertung eine rolle.


Herzlich Willkommen im Fernstudium: Laberfächer gibt es hier nicht. Gerade die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer (Geographie, Geschichte, Sozialkunde, Religion) gelten als nicht leicht. Denn hier müssen im Gegensatz zu beispielsweise Mathe, wo ja reicht eindeutig ist das hier "nur" Rechenweg und Lösung die Punkte bringen, verschiedene Anforderungen erfüllt werden. In der Regel decken die Aufgaben alle drei Anforderungsbereiche (AFB) ab, die Operationen müssen also verstanden werden (erläutern, erörtern, herausarbeiten, Stellung nehmen, etc.) und genau umgesetzt werden denn teilweise liegen diese nah beieinander. Dazu kommt der stilistische Aufbau, Rechtschreibung und natürlich der Inhalt. Bei diesem würde ich mich im Übrigen von "keinen eindeutig belegbaren Lösungen" verabschieden, denn wenn in Abitur deine Meinung gefragt wird, muss diese durch nachvollziehbare (für jeden :wink: ) Argumente belegt werden.

Du arbeitest in den Gesellschaftswissenschaften idR am Text. Der Normalfall sieht in etwa so aus, dass du Textverständnis beweisen musst (AFB I - Reproduktion), diesen in einen bestimmten Zusammenhang bringen musst der im Heft vermittelt wurde (AFB II - Reorganisation) und dann zum problembezogenen Denken und Urteilen kommst (AFB III - Reflexion und Problemlösung).

Warum ich das hier in allen (na gut, nicht in allen... ) epischen Einzelheiten erzähle ist folgendes: Der Fernunterricht ist anders als der Schulunterricht, denn es kommt nicht auf "ich denke/ich meine" an, was in der Schule oft ganze Schulstunden füllt, sondern auf genaue Arbeit am Text, verstehen von Modellen, Theorien, Vorgängen, Grundsätzen, etc.

beliebigername hat geschrieben:
davon abgesehen, sieht eine korrektur die mir dabei helfen soll mich zu verbessern anders aus. ich kann mir nicht vorstellen, dass diese form der korrektur irgendjemandem eine hilfe ist. genau genommen finde ich sogar, dass es eine frechheit ist, um mich mal künstlich zu empören :P - erst recht in anbetracht dessen, dass es sich um meine erste ea überhaupt in dem fach handelt.


Dann bleibt dir nichts anderes übrig als an den Fernlehrer zu schreiben. Nur sprechenden (in dem Fall wahrscheinlich schreibenden :wink: ) Menschen kann geholfen werden.

Viel Erfolg weiterhin.



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BeitragVerfasst: Sa 16.07.2011 14:21
Neu hierNeu hierBeiträge: 8Registriert: Do 03.03.2011 12:21
Jennie hat geschrieben:
Ganz ehrlich? Sehe ich völlig anders! Der Lehrer benotet nicht nach seinem persönlichen Empfinden sondern nach bestimmten Kriterien die, zumindest in der Sek II, ebenso angelegt werden wie die in der Abiturprüfung. Keine Willkür, bestimmte Kenntnisse müssen angewandt werden.

Warum solltest du etwas einem Fernlehrer zuliebe machen, damit er dir gute Noten gibt? Er korrigiert deine Abiturprüfungen nicht und deine Noten aus dem Kurs zählen nicht mit in die Abiturwertung.

Verabschiede dich von dem Schulgedanken das der Lehrer selbst irgendwas "bestimmt" oder beeinflusst. Er versucht nur dir durch seine Korrekturen zu zeigen, was für dein Abitur verbesserungswürdig ist. Wenn er "die Genialität" deiner EA nicht erkennt, kann das genauso für deine Abiturprüfung gelten. Darauf würde ich mich also nicht verlassen.

Herzlich Willkommen im Fernstudium: Laberfächer gibt es hier nicht. Gerade die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer (Geographie, Geschichte, Sozialkunde, Religion) gelten als nicht leicht. Denn hier müssen im Gegensatz zu beispielsweise Mathe, wo ja reicht eindeutig ist das hier "nur" Rechenweg und Lösung die Punkte bringen, verschiedene Anforderungen erfüllt werden. In der Regel decken die Aufgaben alle drei Anforderungsbereiche (AFB) ab, die Operationen müssen also verstanden werden (erläutern, erörtern, herausarbeiten, Stellung nehmen, etc.) und genau umgesetzt werden denn teilweise liegen diese nah beieinander. Dazu kommt der stilistische Aufbau, Rechtschreibung und natürlich der Inhalt. Bei diesem würde ich mich im Übrigen von "keinen eindeutig belegbaren Lösungen" verabschieden, denn wenn in Abitur deine Meinung gefragt wird, muss diese durch nachvollziehbare (für jeden :wink: ) Argumente belegt werden.

Du arbeitest in den Gesellschaftswissenschaften idR am Text. Der Normalfall sieht in etwa so aus, dass du Textverständnis beweisen musst (AFB I - Reproduktion), diesen in einen bestimmten Zusammenhang bringen musst der im Heft vermittelt wurde (AFB II - Reorganisation) und dann zum problembezogenen Denken und Urteilen kommst (AFB III - Reflexion und Problemlösung).

Warum ich das hier in allen (na gut, nicht in allen... ) epischen Einzelheiten erzähle ist folgendes: Der Fernunterricht ist anders als der Schulunterricht, denn es kommt nicht auf "ich denke/ich meine" an, was in der Schule oft ganze Schulstunden füllt, sondern auf genaue Arbeit am Text, verstehen von Modellen, Theorien, Vorgängen, Grundsätzen, etc.


natürlich gibt es einen rahmen, innerhalb dieses rahmens, wird man mit seinen gedanken und ideen, die man zu einem thema und der herangehensweise entwickelt, je nach leher mehr oder weniger auf verständnis stoßen.

Jennie hat geschrieben:
Dann bleibt dir nichts anderes übrig als an den Fernlehrer zu schreiben. Nur sprechenden (in dem Fall wahrscheinlich schreibenden :wink: ) Menschen kann geholfen werden.

Viel Erfolg weiterhin.


ich denke, das werde ich tun.


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BeitragVerfasst: Sa 16.07.2011 15:54
BenutzeravatarExtrem engagiertExtrem engagiertBeiträge: 629Wohnort: NRWRegistriert: Di 13.03.2007 16:12
beliebigername hat geschrieben:

natürlich gibt es einen rahmen, innerhalb dieses rahmens, wird man mit seinen gedanken und ideen, die man zu einem thema und der herangehensweise entwickelt, je nach leher mehr oder weniger auf verständnis stoßen.


Wenn du auf das Verständnis des Lehrers hoffen musst hast du nicht schlüssig genug argumentiert. :wink:



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